Mit gesunder Ernährung Entzündungen lindern - Die Anti-entzündliche Ernährung


Nicht nur bei Infekten, sondern auch bei Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma, Diabetes oder Gefässleiden sind Entzündungsprozesse im Spiel. Gegensteuern können wir mit antientzündlichen Lebensmitteln.


Jeder kennt das: gerötete Stellen, Schmerz, Abgeschlagenheit - ob akut bei einer Halsentzündung oder lang anhaltend und unterschwellig zum Beispiel in einem Gelenk. Entzündliche Prozesse spielen eine Rolle bei unglaublich vielen Erkrankungen - von Arterienverengung über Diabetes bis zu Rheuma. Auch fast alle der rund 80 bekannten Autoimmunkrankheiten münden in eine chronische Entzündung.


Süsses, Weizen und Fleisch fördern Entzündungen


Ernährung und Lebensstil sind dabei entscheidende Einflussfaktoren. Gefährdet sind vor allem Menschen mit einer Veranlagung zu entzündlichen Erkrankungen im 'genetischen Rucksack'. Bestimmte Lebensmittel feuern aber aufflackernde Entzündungen erst so richtig an: Süsses, Weizenprodukte und übermässiger Fleischkonsum - vor allem Schweinefleisch, das besonders viele entzündungsfördernde Substanzen enthält, gehört zu die "Hauptschuldigen" auf. Ein Grundübel ist zudem der Mangel an Entzündungshemmern in unserer Ernährung.



Bauchfett befeuert Entzündungen im Körper


Ein verbreitetes Problem heutzutage sind zudem stille und niedrige Entzündungen, die schleichend beginnen und sich kaum laborchemisch fassen lassen. Letztlich münden sie in Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels. Gerade Übergewichtige sind häufig betroffen, denn das körpereigene Bauchfett produziert entzündungsfördernde Hormone. Daher sollte alles vermieden werden, was den Bauchumfang steigert. Umgekehrt hilft eine Gewichtsreduktion, die Entzündungsprozesse im Körper zu stoppen.


Welche Lebensmittel sind entzündungshemmend?


Die richtige Ernährung kann viel dazu beitragen, Entzündungen einzudämmen - zum Beispiel bei Arthrose oder Rheuma. Täglich drei Hände voll Gemüse - gegart und als Rohkost oder Salat - dazu ein, zwei Handvoll zuckerarmes Obst. Denn in Gemüse, Beeren, Nüssen und Obst gibt es Tausende sekundäre Pflanzenstoffe, viele davon noch kaum erforscht. Klar ist jedoch: Sie wirken insgesamt entzündungshemmend. Empfehlenswert sind vor allem Brokkoli, Spinat und Portulak.

Auch Gewürze sind durch ihre ätherischen Öle und Scharfstoffe wie Medizin: Kurkuma etwa, ein Bestandteil von Currys, hat sich als hochwirksam gegen Arthrose erwiesen, ebenso Ingwer und Chili. Omega-3-Fettsäuren in pflanzlichen Ölen und Kaltwasserfischen haben ebenfalls einen antientzündlichen Effekt - besonders bei rheumatischen Erkrankungen.


Präventiv mit guter Ernährung und Bewegung


Wer sich abwechslungsreich mit viel Gemüse, Obst, Gewürzen, guten Fetten, Nüssen und Kräutern ernährt, der führt sich ausreichend sekundäre Pflanzenstoffe und wichtige Mineralien zu. Sport wirkt immer entzündungslindernd!


Ernährungsberatung für eine "Anti-entzündliche Ernährung"


Hast du Fragen zur anti-entzündlichen Ernährung oder leidest unter Arthrose, Rheuma, Übergewicht, einer Fettleber, Hautproblemen wie Akne oder Neurodermitis oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen? Du hast schon diverses ausprobiert, aber nichts hat wirklich geholfen?

Dann melde dich gerne bei mir für ein kostenloses Erstgespräch und wir schauen zusammen an, wie ich dir weiterhelfen kann.

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